Schlaraffenland in Köln
19. Oktober 2009Nä, wat war et schön. Für fünf Tage verwandelte sich die Kölnmesse in ein Schlaraffenland mit unbegrenzten Lebensmitteln. Die Anuga ist die weltweit größte und bedeutendste Food & Beverage Messe, das hat man nicht nur an dem internationalen Kauderwelsch zwischen den Gängen gemerkt, sondern auch an den (zum Teil skurillen) Ausstellern und ihren Angeboten. Frischkäse aus der Tube oder Gyros im Becher to go waren da schon fast langweilig. Für mehr Aufmerksamkeit und Geschmacksverwirrungen sorgten abgefahrene Beautydrinks aus Asien, die Schönheit und straffe Haut versprechen oder seltsame Sprays, die man sowohl zur Körpererfrischung aber auch als Parfum für Speisen verwendet werden kann (HÄ? Jawoll, standen mit uns in der Halle Chilled Food und haben Parfums für Lebensmittel angeboten. So kann man beispielsweise Kaffee mit Pfefferminze oder Knoblauchnote veredeln oder verschandeln, je nach Geschmack). Gut, dass es da schon fast klassische Produkte wie Smoothies gibt. So sah unser extrem cooler Stand (das mal ganz wertfrei am Rande) aus bevor die Tore geöffnet wurden.

Und so sah es aus als die Besuchertore geöffnet wurden:

Unsere Lounge lud zum Chillen und energy schlürfen ein. Den hat auch gleich Ministerin Ilse Aigner probiert als sie am Sonntag unseren Stand besuchte und für viel Wirbel sorgte. Da muss man doch einen kurzen Schnappschuss machen.

Es waren fünf geniale Tage mit interessanten Gesprächen und Menschen aus aller Welt. Man qutascht und quatscht und quatscht und die Zeit verfliegt. Am Ende merkt man dann aber doch wie anstrengend solche Messetage sind. Vor allem, wenn man als Start-Up für den Auf- und Abbau des Standes mehr oder weniger selbst verantwortlich ist. Da nutzt man wie Pia jede Minute am Ende des Tages um ein kurzes Power-Napping einzulegen.

Für alle Lebensmittelfanatiker, die noch mehr Hintergrundgeschichten lesen möchten, gibt es den sehr empfehlenswerten Anuga-Blog der Lebensmittel Zeitung.













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