ihr seid lustig und ich hab ne Menge Spaß mit Euch, deshalb widme ich Euch heute einen ganz persönlichen Blog-Eintrag. Ihr habt nämlich einen harten Stand und einen schweren Job dazu. Ständig müsst ihr potentielle Kunden anrufen und Ihnen klar machen, dass ihr Produkt sich noch besser verkauft, wenn man die entsprechende Werbung dazu macht. Und wenn ihr immer wieder eine Abfuhr erteilt bekommt, wie in unserem Falle, hab ich echt Mitleid mit Euch. Und wir machen es euch auch noch doppelt schwer, weil wir eine Woche lang Radio-Werbung machen und Euch dann am Telefon erklären, dass es sich dabei um einen Gewinn handelt und wir im Moment kein weiteres Interesse daran haben bei anderen Sender Werbung zu schalten. Ganz schön blöd. Aber keine Sorge, wir fühlen uns dabei auch nicht besser.
Eines muss aber noch gesagt werden: unter Euch gibt es eine Spezies, die sich im Denglisch-Quatschen wirklich selbst übertrifft. Wir haben uns dazu ja schon mal ausgelassen, but heaven, ass and thread es ist doch immer wieder schön, wie ihr Euch im Krone aufsetzen übertrefft. Bei den Wörtern Preroll, Simulcast und Spiltscreen hab ich allerdings aufgehört zuzuhören. Tschuldigung! Anyway, es macht Spaß mit Euch und wir freuen uns auf die nächsten Anrufe – auch wenn sich unsere Antwort auch dann nicht ändern wird und sei das Angebot noch so incredible.
Ein Radio-Spot dauert nie länger als 30 Sekunden. Da sollte man doch meinen, dass so ein Spot in ein paar Tagen realisiert ist, aber Pustekuchen. Die Produktion dauert zwar wirklich nicht viel länger als ein, zwei Tage, doch die Ideenfindung und Realisation benötigt weit mehr Zeit. So war es zumindest bei unseren Radio-Spots, die seit Samstag auf den WDR-Wellen 1Live, WDR 2 und WDR 4 laufen.
Am Anfang hatten wir ganz viele Ideen, was man so alles in einen Spot packen kann, aber letztlich haben wir uns auf die fuc-Kampagnefokussiert, das heißt die Plakatsprüche, die momentan in den Sanifair WCs hängen, hörbar zu machen. Nach verschiedenen Abstimmungsschleifen, die irgendwie nicht den Kern der Sache trafen, haben wir kurzerhand die Texte selber geschrieben und einen Tag lang bei Hastings vier verschiedene Spots aufgenommen. Damit die Statements auch wirklich authentisch sind, haben wir keine klassischen Werbe-Sprecher gebucht, sondern Schauspieler des Schauspielhauses Düsseldorf engagiert, die den einzelnen Beratertypen die passende Stimme verliehen haben. Hört selbst:
Es ist soweit! Wir starten unsere erste Plakatwerbung. Allerdings nicht in den großen Metropolen Deutschlands, sondern auf dem stillen Örtchen. Ja, richtig gelesen: wir starten unsere erste Werbe-Kampagne auf dem Klo. Genauer gesagt in den Sanifairs WC der Tank & Rast. Kennt jeder, oder? Das sind die Autobahnraststätten mit den ultrasauberen WC’s. Die plakatieren wir den ganzen Mai über mit Werbung .
Wenn es also beim nächsten Ausflug heißt “Ich muss mal!!!”, dann wie immer die nächste Raststätte ansteuern und mit Kamera im Gepäck das Klo ansteuern. Denn wer ein Foto von sich und einem der true fruits Plakate macht und es bei facebook postet, erhält von uns eine Wochenration Smoothies! Das beste Bild wird sogar noch mit einem Extrapreis prämiert.
Mehr zu unserer ersten Plakatwerbung und den blöden Sprüchen, erfahrt ihr hier
Auf facebook haben wir Euch von der orange-Problematik erzählt. Ein großartiger Smoothie, der die Acerola Kirsche enthält und deshalb mit wahnsinnig viel Vitamin C aus der Flasche kommt. Doch leider ist orange unsere schwächste Sorte, deshalb beschäftigen uns ständig die Fragen: Liegt es an der Farbe, die eher gelb als orange ist? Liegt es am Namen – denkt man bei orange zu sehr an Orangensaft? Liegt es am Geschmack, da die Acerola Kirsche sehr fruchtig ist? …
Um den Spekulationen ein Ende zu setzen, haben wir 20 Tester gesucht, die den orange verkosten und uns anhand eines Fragebogens ein ehrliches Feedback geben. Da wir nur 20 Tester brauchen, musste das Los entscheiden. Folgende Personen, die sich gemeldet haben, wurden von uns aus der Glücksbox gezogen.
Ihr alle bekommt von uns diese, spätestens nächste Woche ein Testpaket mit zwei Flaschen orange, ausführlichen Produktinformationen und Fragebogen. Bitte schickt uns die Adressen an . Wir sind gespannt auf Eure Meinung!
Der Gründerpreis holt uns in dieser Woche gleich doppelt ein. Zum einen die Kooperation mit Strenesse, zum anderen unsere Danke-Aktion in der Bonner Innenstadt. Als Dank an die Bonner Bürger, die uns groß gemacht und dazu beigetragen haben, dass wir überhaupt den Deutschen Gründerpreis gewinnen konnten, haben wir im letzten Jahr kostenlos triple Flaschen in der Bonner Innenstadt verteilt. Damit noch nicht genug, denn die ganzen Menschen, die sich über ihre triple Flasche freuten, haben wir fotografiert und die Bilder zu einem Video zusammengeschnitten:
Am Samstag starten wir gemeinsam mit Strenesse die Aktion “Refresh & Win”. Das heißt, Ladies und natürlich auch Gentlemen, bei Eurer Shopping-Tour am Wochenende solltet ihr in einem Strenesse-Shop vorbeischauen, denn in den nächsten Wochen gibt es dort jeden Samstag true fruits Smoothies oder Smoothie-Cocktails. Zu gewinnen gibt es auch noch etwas. An jedem Samstag werden Accessoires von Strenesse verlost. Vorbeischauen lohnt sich also!
Die teilnehmenden Shops der Refresh & Win Aktion sind in München, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Köln und Dortmund.
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere von Euch an Gerd Strehle, unseren Patenonkel. Gerd Strehle ist nebenberuflich Mitglied des Deutschen Gründerpreis Kuratoriums und hauptberuflich Vorstandsvorsitzender von Strenesse. Den Frauen unter uns muss man nicht lange erklären was Strenesse ist und den nicht ganz so modebewussten Männern kann man mit “Jogi-Löw-Hemd” auf die Sprünge helfen. Strenesse ist das letzte unabhängige Modelabel in Deutschland mit Weltruhm und hat 2006 besonders große Aufmerksamkeit erzielt als offizieller Modeausstatter der Fußball-Nationalmannschaft. Ein perfekter Deal, da man nicht nur die Männer anspricht, die genauso smart aussehen wollen wie Bierhoff, Löw & Co auf der Trainerbank, sondern auch die Mädels, die gut gekleidete Fußballerwaden noch mehr zu schätzen wissen.
Aber darum geht es grad gar nicht (Fußball - da kann man schon mal abdriften). Am Samstag starten wir mit Strenesse eine Kooperation mit Aussicht auf Verlängerung (..schon wieder Fußball). Mehr dazu erfahrt ihr morgen hier in der Community (..ohne Fußball).
Zu krass, um ein Smoothie zu werden, zu gut um ihn zu vergessen. So lässt sich kurz und knapp unser neuster limitierter Smoothie beschreiben. Die limited edition no.1 hat vier besondere Merkmale:
sie ist nur in ausgewählten Verkaufsstellen erhältlich
es gibt nur knappe 50.000 Flaschen von dem Teufelszeug
eine schrille Farbe, die so blendet, dass man zum längeren Anschmachten eine
Sonnenbrille benötigt
ein kunstvolles und vor allem einmaliges Flaschendesign.
Die limited no.1 ist eine mutige Mischung aus Pink Dragonfruit, Ananas, Traube und Limette mit atomarer Färbung. Kann man sich kaum vorstellen, dass die grellpinke Farbe des limitierten Smoothies ohne Farbstoffe entsteht. Doch auch die limited edition no. 1 besteht nur aus 100% Frucht. Grund dafür ist die sehr selten vorkommende rote Pitahaya, besser bekannt als pinke Drachenfrucht. In Deutschland kennt man vor allem die geschmacksneutrale Drachenfrucht mit pinkfarbener Schale und weißem Fruchtfleisch, in dem sich viele kleine, schwarze Samen befinden – ähnlich wie bei einer Kiwi. Die von uns verwendete leuchtendrote Drachenfrucht ist schwerer anzubauen und dadurch seltener. Sie hat einen intensiveren Geschmack als die weißfleischige Variante und knatschpinkes Fruchtfleisch.
Limitierter Smoothie verdient limitiertes, besonderes Flaschendesign, deshalb haben wir uns bei der limited no.1 von unserem Markenzeichen, der Messleiste auf der Frontseite, verabschiedet. Aber keine Sorge, die Zutaten sind nach wie vor auf der Frontseite erkennbar. Doch statt der Messleiste erhält die Flasche ein kunstvolles und für den Lebensmittelhandel unkonventionelles Dekor. Damit wird die limitierte Auflage zu einem echten Unikat. Also, haltet ab Ende April die Augen offen, ob in Eurem Supermarkt um die Ecke eine der 50.000 Flaschen steht.
Man ertappt sich ja selbst immer wieder dabei, wie man ins Denglisch-Gequatsche verfällt. Das ist wie eine Seuche. Gut, manche Dinge hören sich auf Deutsch wirklich bescheuert an. Zum Beispiel sagt ja kein Mensch ”Ich halte morgen eine wichtige Kraftpunkt-Präsentation”, aber manche Dinge schießen auch eindeutig über das Ziel hinaus. So geschehen – mal wieder am Telefon – als es hieß ”Das ist ja so past tense”. Bitte, was? Und in der Mail auf das Gespräch nochmal Bezug genommen wird mit “as talked…”. Das sind die absoluten Härtefälle unter den Denglischern.
Amüsanter sind da schon die Wort-für-Wort Übersetzer a la Oettinger. Fachkreise nennen diese besondere Sprachspezies nicht Denglischer, sondern Schwänglischer. Da kommen dann so schöne Schöpfungen bei rum wie: I understand just train station, the devil will I do, you walk me animally on the cookie, tell me nothing from the horse, now it goes around the sausage, I live in assmonkeycastle, I die for blackforrestcherrycake.
Okay, wir ergeben uns und stimmen in die Lobhudelei mit ein. Der Frühling ist einfach zu schön, um ihn nicht anerkennend zu erwähnen. Schließlich fühlt er sich fast so an wie Verliebt sein: die Laune ist brutal gut, ständig schwirrt einem ein Gute-Laune-Song im Kopf dazu Lachanfälle aus heiterem Himmel und ein dickes Grinsen im Gesicht. Herrlich, selbst in der Wirtschaft sei der Frühling ausgebrochen, sagt zumindest ifo-Chef Hans-Werner Sinn (schöner Name, muss er nur noch eine Frau finden die Voll heißt).
Zu den übersprudelnden Frühlingsgefühlen, passt das Bild doch perfekt.
Wir gehen jetzt mit Herrn Frühling einen Trinken und bereiten ihm einen unvergesslichen Abend, damit er auch ja lang bei uns bleibt.