Das perfekte Mittagessen
Auch junge Unternehmen haben Traditionen. Bei uns hat die Tradition natürlich etwas mit Lebensmitteln zu tun: einmal in der Woche, genau genommen jeden Dienstag, muss einer für den Rest der ständig hungrigen Meute kochen. Da waren schon feinste Delikatessen dabei wie selbstgerolltes Sushi, Schweinemedaillons veredelt mit Camembert und Röstis, eingelegte Forellen im Thymiansud oder selbstgemachtes Pesto mit Minze. Dementsprechend wächst die Messlatte von Woche zu Woche. Bis einer wieder die Kochtöpfe erdet und auf gute alte Hausmannskost wie Kartoffelsalat mit Bockwurst, Spaghetti Bolognese oder wie heute eine einfache, dafür umfangreiche Käseplatte zurückgreift.
Das Koch-Ritual ist schon so tief in unsere Unternehmenskultur, dass der bemitleidenswerte Koch des Tages morgens um neun bereits mit den Worten “Was gibt’s denn heute?” empfangen wird. Das steigert sich dann im Laufe des Vormittags mit den Nachfragen ”Wann gibt’s denn Essen? Musst du noch viel vorbereiten?” Liegt ab 12 Uhr noch kein Essensgeruch im Raum, bekommen die Nachfragen einen immer drohenderen Ton: ”Ich hab Hunger! Gibt’s bald Essen?” Da kann man selbst bei der Vorbereitung eines kalten Buffets ins Schwitzen kommen.
