Deutscher Filmpreis

Prominente Preisverleihungen laufen in der Regel alle gleich ab: Erst gibt es Häppchen zu Champagner und Co, dann wird alles ganz hektisch und die Promimeute in den Saal gescheucht. Lange Zeit passiert dann erstmal gar nichts, denn nun werden die Preise verliehen, Dankesreden gehalten mit dem Versuch sich kurz zu fassen und aufgeregte Leudatoren überreichen die Auszeichung. Nachdem sich dann alle brav zum Gruppenbild aufgestellt haben, haben die meisten Promis schon den Saal verlassen um knurrende Mägen und trockene Kehlen zu bekämpfen. Das war beim Deutschen Filmpreis aber diesmal anders, denn dort gab es kein klassisches Buffet oder eine gediegene Menuefolge. Nein, es gab ein Flying Buffet mit Mini-Häppchen.

Strategisch gar nicht blöd, denn wenn es nur weniger als einen Happen gibt, ist die Theke schneller voll und die Gäste auch. Was wiederum dazu führt, dass die Stimmung ausgelassener ist. Da ist ein Smoothie gerade richtig, um wenigstens ein kleines Sättigungsgefühl zu bekommen. Gefeiert wurde trotzdem bis in die Morgenstunden.

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