Kamelle, Strüssjer und Bützche

Die traditionelle fünfte Jahreszeit steht bevor. Genau genommen ist sie schon mitten im Gang. Am 11.11. beginnen die jecken Tage, doch der Straßenkarneval startet erst ab Altweiber richtig durch. Dann ist das Rheinland und damit auch Bonn im Ausnahmezustand. Die richtig großen Züge beginnen zwar erst am Rosenmontag, aber es gibt schon an den Wochenenden vorher kleinere Umzüge in Gemeinden und Stadtvierteln. Unter anderem auch in der Welt- und Karnevalsmetropole Impekoven – ein kleiner, feiner Ortsteil der Gemeinde Alfter.

Kurzer Exkurs für alle Nicht-Rheinländer oder Anti-Karnevalisten: Normalerweise steht man am Straßenrand und brüllt laut “Kamelle”, woraufhin ein Regen an Bonbons, Gummibärchen, Pralinen, Chips und Strüssjer (zu deutsch Blümchen) auf einen nieder prasselt. Gut, true fruits Smoothies zu werfen, ist da jetzt weniger ein Geniestreich, aber es gibt ja noch Fußgruppen, wie die Ghostbuster-Girls. Die drücken die Smoothies den Leuten in die Hand oder stoßen gemeinsam mit dem jecken Straßenvolk an. Ist ja auch nicht verkehrt mal ein paar Vitamine zwischendurch zu tanken neben dem ganzen Kölsch.

true fruits Alaaf!!

 

Eine Reaktion zu “Kamelle, Strüssjer und Bützche”

  1. zeratul

    wär ja fast mal nen Grund, sich Karneval anzutun ;)
    ich würd Montag nichmals ausm Haus kommen, weil der Zug hier direkt vorbei geht… also schnell woanders hin verziehen…

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